Die einfachste Marinade für saftige Steaks

Das Marinieren stammt aus Frankreich, früher hatte es jedoch nur den Zweck, Fleisch haltbarer zu machen. Mittlerweile schwören vor allem Grillprofis auf Marinaden. Jedes Grillgut wird durch die leckeren Würzmischungen einfach noch aromatischer und geschmackvoller. 


Verschiedene Arten von Marinaden

Es gibt so viele verschiedene Marinaden, dass mit Sicherheit auch für Ihren Geschmack etwas dabei ist. Egal ob Sie es lieber scharf oder fruchtig oder beides lieben. Am beliebtesten sind wohl saure Marinaden mit Essig oder Wein, aber auch Mischungen mit Ölen und Kräutern oder Trockenmarinaden, die nur aus frischen Kräutern bestehen, werden gerne verwendet.

Viele Marinaden beinhalten auch Zucker, er gibt dem Grillgut nicht nur eine besondere Würze, sondern lässt es auch zarter werden. Brauner Zucker verleiht Fleisch zusätzlich eine schöne Bräune. Statt Zucker können Sie aber auch gesündere Alternativen wie Honig, Ahornsirup, oder Zuckerrüben-Sirup verwenden – auch durch Sie bekommen Marinaden einen ganz besonderen Reiz.

Salz sollten sie als Gewürz bei Marinaden hingegen vermeiden, weil es insbesondere Fleisch zu viel Flüssigkeit entzieht.

Marinaden ziehen lassen

Ein ganz wichtiger Aspekt bei der Zubereitung einer Marinade ist die Ziehzeit. Es gelten folgende FaustregeIn:

•    Geflügel, Lamm und große Schweinefleischstücke müssen
     etwa vier bis sechs Stunden ziehen.

•    Rindfleisch ist zäher und verträgt es gut, über Nacht in der
     Marinade zu baden.

•    Fisch und Meeresfrüchte werden schnell mürbe und dürfen
     daher nur bis zu einer Stunde in der Marinade liegen.

•    Gemüse am besten nicht einlegen, sondern in einer Aluschale
     grillen und direkt in der Schale mit Marinade bestreichen.


Eingelegtes Fleisch sollten Sie immer an einem kühlen Ort ziehen lassen Noch wichtiger: Sowohl Fleisch als auch Fisch müssen immer  ganz mit der Marinade bedeckt sein, sie können auch mehrmals während des Einlegens gewendet werden.

Rezept-Tipp

Haben Sie Lust auf Marinaden bekommen? Dann probieren Sie am besten direkt unseren Rezept-Tipp aus.
Vermengen Sie rote Grillsaucen mit Honig und marinieren Sie Grillfleisch Ihrer Wahl.

Für ein Stück Fleisch stellen Sie zum Beispiel aus 1 EL Grillsauce, z.B. Chili Sauce von Kuner, und 1 TL flüssigem Honig eine Marinade her, mit dem Sie dann das Fleisch Ihrer Wahl bestreichen und dann im Kühlschrank marinieren lassen.
Wenn das Fleisch fertig mariniert ist, legen Sie es am besten auf den oberen Rost des Grills. Dann nur noch bei nicht allzu starker Hitze von jeder Seite gut durch grillen, servieren und genießen.

Bitte beachten: die Reste der Marinade sind nicht mehr zum Verzehr geeignet.